Buchcover_unter_Freunden

Sweeney, Cynthia D’Aprix: Unter Freunde, 2021

Flora Mancini ist auch nach 20 Jahren Ehe glücklich mit ihrem Mann Julian. Und dann, am Abend des Highschoolabschlusses ihrer Tochter Ruby, findet Flora den seit Jahren verloren geglaubten Ehering ihres Mannes. Dadurch wird ihr gesamtes Eheleben infrage gestellt ...

Nach ihrem großen Erfolg „Das Nest“ schreibt die Autorin wieder über familiäre Beziehungen, Freundschaften und die Suche nach dem eigenen Glück im heutigen Amerika. Link zum Online-Katalog 

Empfehlung von Claudia Scheerer





Max Küng: Fremde Freunde, 2021Titelbild des Buches "Fremde Freunde" von Max Küng, Foto: buchkatalog.de

In diesem Roman fahren drei Paare mit ihren 12-jährigen Söhnen nach Frankreich in den Urlaub. Die Erwachsenen kennen sich nicht richtig. Das Einzige, was sie verbindet, ist die Tatsache, dass ihre Söhne gemeinsam in die Schule gehen. Aber reicht das für gelungene Ferien? Eigentlich ja, denn was gibt es Schöneres, als Freundschaften zu schließen oder zu verfestigen? Und dann noch in den Ferien! In einem herrlichen Haus in Frankreich! Aber leider kommen die Dinge ja oft anders, als dass man sie sich denkt. Eine herrliche Gesellschaftsstudie, nicht nur für Urlaubstage. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Claudia Scheerer




Lana Bastašić: Fang den Hasen, 2021Titelbild des Buches "Fang den Hasen" von Lana Bastašić, Foto: buchkatalog.de

Lejla und Sara haben seit 12 Jahren keinen Kontakt mehr. Lejla lebt in Mostar, Sara ist nach Dublin ausgewandert. Ihre Freundschaft ist eingefroren bis Lejla in Dublin anruft und Sara nach Mostar bestellt, ihren verschollenen Bruder in Wien zu suchen. Sara reist in ihre alte Heimat und beide starten im klapprigen Opel nach Österreich. In Rückblenden erzählt die Autorin über die brüchig gewordene Freundschaft, Ost und West, die ethnischen Konflikte und über den Balkan.

Lana Bastašić ist ein beeindruckender Debütroman gelungen. Nach Saša Stanišić’s „Herkunft“ ein weiterer eindrücklicher Roman über die Kindheit und Jugend in Ex-Jugoslawien. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Sonja Willems



Titelbild des Buches "Pandemische Welt-Schau", Foto © buchkatalog.dePandemische Welt-Schau In Karikaturen, Benevento Verlag, 2020

400 Karikaturen sind in diesem Buch versammelt, in Farbe oder schwarz-weiß, in unterschiedlichster Machart und von Künstlern aus aller Welt. Die aussagekräftigen Bilder gehen ganz unterschiedlich an die Themen heran, beleuchten die verschiedensten Facetten und gesellschaftlichen Auswirkungen, mal mit Witz und Humor, mal düster und gnadenlos pointiert. Dabei werden auch Themen behandelt, die schon vor dem Ausbruch des Virus relevant waren wie die Flüchtlingskrise, Erderwärmung und Weltwirtschaftskrisen.

Manchmal können Bilder mehr ausdrücken als viele Worte. Die pandemische Welt-Schau ist eine interessante und unterhaltsame Dokumentation des Zeitgeschehen. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Sarina Czech



Titelbild des Buches "Weiter als der Ozean" von Carrie Turansky, Foto: buchkatalog.deCarrie Turansky: Weiter als der Ozean, 2021

Im Jahr 1909 beginnt der junge Anwalt Andrew in London eine notwendige, juristische Untersuchung. Seit einiger Zeit werden immer mehr Stimmen laut, die die seit einigen Jahren gängigen Kinderemigrationen nach Kanada missbilligen. Gleichzeitig geraten die Kinder der Familie McAlister in große Not.

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ich habe mit der Familie gefiebert, immer vor Augen, dass es die "Kinderverschickung" wirklich gab. Ich warte auf die Fortsetzung. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Karina Hildebrandt




Titelbild des Films "Master Cheng in Pohjanjoki", Foto: jpc.deMaster Cheng in Pohjanjoki, Film, 2021

Auf der Suche nach einem alten Freund, reist der chinesische Koch Cheng nach Finnland. Die dortige Cafébesitzerin Sirkka kennt zwar seinen Freund nicht, doch bietet sie ihm eine Unterkunft an und er hilft ihr dafür in der Küche aus. Als sein  Visum abläuft, schmieden die Dorfbewohner einen Plan ...

Ein wunderbarer Film, der der ganzen Familie gute Laune gebracht hat. "Finnisches Gemüse" ist unser neues geflügeltes Wort. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Karina Hildebrandt



Titelbild des Buches „Das Flüstern der Bäume“ von Michael Christie, Foto: buchkatalog.de Michael Christie: Das Flüstern der Bäume, 2020

Der Roman beginnt in naher Zukunft: Jacinda Greenwood arbeitet als schlecht bezahlte Naturführerin auf Greenwood Island, einem der letzten Orte der Erde, an dem es nach dem „Großen Welken“ noch Bäume gibt. Sie weiß nichts über ihre väterliche Familie, deren Namen sie trägt und die Namensgleichheit hält sie für reinen Zufall. Bis eines Tages ihr Ex-Verlobter vor ihr steht. Im Gepäck hat er das Tagebuch ihrer Großmutter. Jahresring für Jahresring enthüllt sich für Jacinda so ihre Familiengeschichte. Und eines verbindet  alle Generationen der Greenwoods: der Wald. Er bietet Auskommen, ist Zuflucht und Grund für Verbrechen, Schicksal und Entscheidungen.

Michael Christies Familiensaga über 4 Generationen ist bildgewaltig, mitreißend erzählt und immer wieder werden unsere heutigen ökologischen Probleme gestreift. Ein packender Roman, der eine Familiengeschichte von hinten aufrollt.  Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Carola Bregler

            

         Titelbild des Buches "Ich hab mit Ingwertee gegoogelt" von Susanne M. Riedel, Foto: buchkatalog.de

Susanne M. Riedel: Ich hab mit Ingwertee gegoogelt, 2021

Susanne Riedel (Jahrgang 1971) schreibt einfach vom Leben ab, schaut und hört genau hin, was Sprache hergibt, wenn Missverständnisse, Versprecher, Buchstabendreher, Prosaprofis am Werk sind und das liest sich umwerfend schräg und komisch.

Ein wunderbares, liebevolles und humoristisches Buch. Einige Geschichten musste ich einfach der Familie vorgelesen, wir konnten alle herrlich lachen. Ein tolles "Gute-Laune-Buch", das ich auch verschenken werde. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Karina Hildebrandt

    

      

Titelbild des Buches "Das wirkliche Leben" von Adeline Dieudonné, Foto: buchkatalog.deAdeline Dieudonné: Das wirkliche Leben, 2020

Eine vierköpfige Familie lebt in einer Reihenhaussiedlung. Vater, Mutter und Tochter und Sohn. Die Tochter, erzählt in der Ich-Form, das Zusammenleben mit ihrem gewalttätigen Vater, der nur an Jagen und Waffen interessiert ist. Sie beschreibt, wie ihre Mutter die Erniedrigungen und die Schläge ihres Mannes erträgt und sich nicht zur Wehr setzt. Sie erzählt weiter, wie ihr kleiner Bruder Gilles und sie es schaffen sich Freiräume zu suchen, um der Gewalt zu entkommen. Ihre große Leidenschaft ist die Physik, ihr Vorbild Marie Curie. Mit ihrer Begabung schafft sie es ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Mit drastischen Bildern und nachdenklichen rührenden Szenen zeigt das Buch auf, wie das Leben auch sein kann. Ich kann das Buch nur empfehlen. Ein bisschen schade finde ich, dass die Autorin allen Beteiligen Namen gibt, aber die Protagonistin bleibt namenlos. Sie hätte es verdient. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Ulrich Benz

     

 Titelbild des Buches "Fremder Tod" von Michael Kibler, Foto: buchkatalog.de

Michael Kibler: Fremder Tod, 2021

Nachlasspflegerin Jana Welzermuss im Falle eines vom Dach gesprungenen alleinstehenden Mannes die Erben ermitteln. Sie findet eine vollgemüllte, aber saubere Wohnung vor. Bei ihren Nachforschungen stoßen Jana und ihr alter Freund Ben auf weitere Identitäten des Toten und geraten in große Gefahr.

Ein spannender Krimi mal mit einem ganz anderen Ermittler. Ich wollte zwar wissen, wer der Mörder war, aber fast spannender war die Frage: Wer war das Opfer? Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung mit Jana und Ben. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Karina Hildebrandt

   

 

Titelbild des Buches "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" von Alena Schröder, Foto: buchkatalog.de Alena Schröder: Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid, 2021

Hannah entdeckt bei ihrer Großmutter einen Brief aus Israel. Offenbar ist die Großmutter Alleinerbin eines Kunstvermögens, das ihrer Familie von den Nazis enteignet wurde. Doch sie schweigt hartnäckig auf Nachfragen der Enkelin. Hannah beginnt eigenmächtig mit der Recherche. Welche Verbindung bestand zum jüdischen Teil der Familie? Und warum wurde die Großmutter von ihrer Mutter im Stich gelassen und in die Obhut der Tante gegeben? Hannah dringt immer tiefer in die Vergangenheit der Großmutter und in die wilden Zeiten Berlins der 1920er-Jahre ein, die mit Beginn des Nationalsozialismus ein jähes Ende fanden...

Die Journalistin Alena Schröder, u.a. bekannt für ihre Kolumnen im SZ-Magazin, erzählt in ihrem Debüt ein sich über vier Generationen erstreckendes Familienepos. Es geht um Mutter-Tochter-Beziehungen, den Holocaust und die Enteignung jüdischen Besitzes sowie die Kunstwelt. Ein wunderbar packend geschriebener Roman, bei dem man traurig ist, wenn die letzte Seite gelesen ist – man würde noch gerne viel länger in diese Familiengeschichte abtauchen. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Solveig Schneider

    

Titelbild des Buches "Eine Seuche in der Stadt" von Ljudmila Ulitzkaja, Foto: buchkatalog.deLjudmila Ulitzkaja: Eine Seuche in der Stadt, 2021

Ein kleines Büchlein der derzeit wohl wichtigsten literarischen Stimme Russlands: Moskau 1939, das Stalin-Regime hat die Menschen fest in der Hand. Beim Forschen nach einem Pest-Impfstoff geschieht dem Mikrobiologen Rudolf Mayer ein Missgeschick. Zu spät merkt er, dass er das Virus verbreitet. Durch das beherzte Handeln eines Arztes und mit Hilfe des Geheimdienstes im totalitären Staat wird eine Pandemie verhindert.

Die Autorin hat dieses auf einer wahren Begebenheit beruhende Stück bereits vor einigen Jahrzehnten geschrieben und nun beim Aufräumen im ersten Lockdown wieder gefunden – was für ein Zufall! Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Claudia Scheerer

       

       

Titelbild des Buches "Schwarz wie Erde" von Ursula Poznanski, Foto: buchkatalog.de Ursula Poznanski: Schwarz wie Erde (Vanitas; 1)

Überraschend und vollkommen unvorhersehbar serviert uns Ursula Poznanski einen großartigen Psychothriller. In der neuen Reihe wird es wieder sehr spannend. Der Tod und die Angst vor ihm stehen im Mittelpunkt.

Außerdem geht es um die Sprache der Blumen und den Kampf einer mutigen Frau zu überleben. Die Charaktere machen die Geschichte lebendig und als Leser durchläuft man eine Achterbahn der Gefühle.

Eine sehr empfehlenswerte Reihe, bei der jedes Buch ein neues Puzzlestück der Geschichte beifügt. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Laura Wegner

 


Titelbild des Buches "Simple" von Yotam Ottolenghi, Foto: buchkatalog.de Yotam Ottolenghi: Simple, Kochbuch, 2017

Mit diesem Buch des bekannten israelisch-britischen Koch und Kochbuchautoren Yotam Ottolenghi kann man schnell, einfach und lecker kochen. Die Gerichte darin brauchen weniger als 30 Minuten, bestehen aus höchstens 10 Zutaten und sind alltagstauglich. Besonders ist: alle Gerichte sind ein Mix aus europäischer Küche und Orient. "Simple" wurde ausgezeichnet mit dem National Book Award 2018 und ist ein absoluter Geheimtipp für eine raffinierte und trotzdem schnelle Küche. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Sarina Czech





Titelbild des Buches "Sechzig Klio Sonnenschein" von Hallgrímur Helgason, Foto: buchkatalog.de Hallgrímur Helgason: 60 Kilo Sonnenschein, 2020

Der uneheliche Bauernsohn Gestur wächst im fiktiven isländischen Dorf Segulfjörður auf. Während er von Ziehvater zu Ziehvater weitergereicht wird, erwacht auch das moderne Island. Große Fischfänger steuern eines Tages den Hafen an, bringen Exotisches und Fremdes aus dem Umland und der weiten Welt. Mit den Waren kommen auch neue Werte, neue Moden und Gefühle ins kalte und tief verschneite Segulfjörður.

Trotz vieler schräger Einfälle zeichnet Helgason einfühlsam ein realistisches Bild vom harten Leben der Isländer Anfang des 20. Jahrhunderts. Seine Beschreibungen gleichen oft einer Bildbetrachtung. Hallgrímur Helgason ist einer der international erfolgreichsten Autoren Islands - und ganz sicher der originellste. Er ist 1959 in Reykjavík geboren worden. "60 Kilo Sonnenschein" ist mit dem Isländischen Literaturpreis für den besten Roman des Jahres ausgezeichnet worden. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Sonja Willems



Titelbild der Graphic Novel "Qualityland" von Marc-Uwe Kling, Foto: buchkatalog.de Marc-Uwe Kling: Qualityland, Graphic Novel nach dem Buch, 2021  

Mit "Qualityland" beschreibt Marc-Uwe Kling auf gewohnt unterhaltsame, aber tiefgehende Art und Weise die Zukunft der digitalen Welt und unser Leben mit ihr. Algorithmen bestimmen das Essen, die Arbeit, die Freunde und die Partnerwahl. Ein Levelsystem stuft die Menschen nach ihrer Nützlichkeit und ihrer Macht ein. Allgegenwärtige Überwachung, mehr schlecht als recht getarnt unter dem Prinzip der Alltagserleichterung.

Was ein desaströser Science-Fiction Roman sein könnte, wird bei Kling zu einem der unterhaltsamsten und satirischsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Kein Wunder also, dass da die Graphic Novel Adaption nicht fehlen darf. Die Charaktere wurden auf den Punkt getroffen, Mimik und Dialoge lassen die teils stark überspitzen Situationen des Buches lebendig werden und die durchgehenden "Werbeunterbrechungen" geben einen guten Einblick in diese überzogene, aber doch erschreckend nahe Zukunft. Gerade dann, wenn man doch die ein oder andere Lebensweise bereits in der heutigen Welt wiedererkennen kann. Das Buch wurde für die Umsetzung in zwei Teile geteilt, wir dürfen uns also in (hoffentlich) naher Zukunft auf einen weiteren Band freuen. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Simon Herrle

    
    

Titelbild des Buches "Nerds retten die Welt" von Sibylle Berg, Foto: buchkatalog.de Sybille Berg: Nerds retten die Welt, Sachbuch, 2020

Die Schriftstellerin Sibylle Berg hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Disziplinen interviewt z.B. der Soziologie, Natur- und Politikwissenschaft, Psychologie, Philosophie, Informatik und Geschichte. Die Gespräche entstanden während die Autorin an ihrem dystopischen Roman „GRM“ arbeitete und beginnen mit der Frage „Haben Sie sich heute schon um den Zustand der Welt gesorgt?“ Mit ihrem Buch will Sibylle Berg zeigen, dass deren Erkenntnisse einen Unterschied für die Gesellschaft machen können. Das Buch ist informativ und kurzweilig, denn Sybille Berg macht durch ihre Fragen und ihre ironische humorvolle Art komplizierte Sachverhalte zugänglich und gibt durch die Interviews ganz unterschiedliche Einblicke und interessante Denkanstöße. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Sarina Czech

        


Titelbild des Filmes "Persischstunden", Foto: jpc.dePersischstunden, Film, 2021

Ein jüdischer Belgier (Nahuel Pérez Biscayart) entgeht 1942 in Frankreich der Exekution durch die SS, indem er sich kurzerhand als Perser ausgibt. In einem Konzentrationslager soll er dem Leiter der Lagerküche (Lars Eidinger) Farsi beibringen und sieht sich, da er die Sprache nicht beherrscht, zu dem gefährlichen Manöver gezwungen, Vokabeln zu erfinden und als Farsi auszugeben. „Persischstunden“ ist ein spannendes und bewegendes Drama, das in einem mutigen Balanceakt die Schrecken des Holocaust distanziert darstellt und gleichzeitig einen feinen Sinn für Ironie beweist. Unterstützt durch ein klug aufgebautes Drehbuch stellt der Film die Geschichte einer fragilen Beziehung ins Zentrum. Die schauspielerische Höchstleistung von Nahuel Pérez Biscayart und Lars Eidinger fesselt den Zuschauer. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Solveig Schneider

   

 

Titelbild des Filmes "Drei Tage und eine Leben", Foto: jpc.deDrei Tage und ein Leben, Film nach dem Buch von Pierre Lemaitre, 2020

Der 12-jährige Antoine geht mit einem Holzstock auf den 6-jährigen Rémi los und trifft das Kind so unglücklich, dass es sofort tot ist. Zutiefst erschrocken versteckt Antoine die Leiche. Bald sucht das ganze Dorf nach Rémi. Die folgenden 3 Tage werden Antoines Leben für immer verändern.

Auch wenn man als ZuschauerIn früh erfährt, wer der Schuldige ist, hält der Film die Spannung aufrecht, wie Antoine auf die Ereignisse der nächsten Tage nach dem Verschwinden Rémis reagiert. 15 Jahre später wird gezeigt, wie Antoines Lebensplanung für die Zukunft aussieht. Doch dann passiert etwas, dass sein Pläne durcheinander bringt…

Die Stimmung in dem kleinen Dorf in den Ardennen wird toll eingefangen und am  Ende des Films bleibt man mit Fragen wie „Wie hätte ich reagiert?“, „Was wäre ohne den Sturm geschehen?“ …zurück. Ein nachdenklicher, aufrüttelnder und sehr untypischer Thriller. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Constanze Metzger

     

      

Titelbild des Filmes "Vergiftete Wahrheit", Foto: jpc.deVergiftete Wahrheit, Film, 2021

Rob Bilott deckt im Alleingang die schmutzigen Geschäfte von einem der größten Chemiekonzerne auf, das für einen gewaltigen Umweltskandal in den USA verantwortlich ist.

Ein packender Thriller, der auf Tatsachen beruht. Mir kam gleich der Vergleich David gegen Goliath in den Sinn. Der Film beschäftigt mich noch heute, auch dank der tollen Schauspieler. Teflon wird möglichst aus unserem Leben verbannt. Link zum Online-Katalog

Empfehlung von Karina Hildebrandt